Simons Programmiererecke


Die Delphi Fundgrube Delphi-Komponenten und Pascal-Units


Die Geschichte


USCD-Pascal
Meine Laufbahn als Freizeitprogrammierer begann Anfang der achtziger Jahre am Gymnasium in Radevormwald. Dort existierte eine mannshohe Dietz-Anlage mit fünf oder sechs Terminals. Als Betriebssystem lief CP/M und programmiert wurde mit USCD-Pascal. Wir speicherten unsere Werke auf 1-MB-Wechselfestplatten, die etwa so groß und so schwer wie das Ersatzrad meines Autos waren und mindestens so teuer wie das komplette Auto. Wir Schüler durften uns diesen edlen Geräten höchstens bis auf Sichtweite nähern..

Kurz bevor ich die Schule und damit den Informatikkurs verließ, geschah im Schulungsraum noch ein Wunder in Form eines Apple IIe. Auf diesem unbeschreiblich schnellen Rechner mit Bernsteinmonitor und eigener Festplatte (!) lief bereits ein frühe Version von Borlands Turbo Pascal.

Basic
Zunächst machte ich aber einen Schwenk zur Basic-Programmierung, da ich meinen ersten eigenen Computer, einen Commodore C64 nach Herzenslust abstürzen lassen durfte. Glücklicherweise dauerte der Bootvorgang bei diesem Schätzchen etwa null-komma-nichts Sekunden: Hardware initialisieren, Betriebssystem aus dem ROM laden, fertig! Aufgrund meiner nur eingeschränkten Assembler-Kenntnisse stießen meine Basic-Ungetüme allerdings schon recht bald an die RAM-Grenze des C64.

Noch bevor ich mir oder dem C64 deshalb etwas schlimmes antun konnte, wurde ich während des Studiums erneut mit Pascal konfrontiert. Dort machte ich Bekanntschaft mit IBM-Rechnern der XT-Klasse und meine ersten zaghaften Annäherungsversuche an einen AT-Rechner. Den umschlichen die älteren Studienkollegen natürlich eifersüchtig wie Hyänen, aber das ein oder andere Mal so gegen Abend konnte ich doch die atemberaubende Performanz des 286-Prozessors erleben.

Turbo Pascal
Meinen ersten eigenen PC mit 386er Prozessor und verschwenderischen 120MB Festplattenplatz kaufte ich so Anfang der neunziger Jahre und nun hatte ich Gelegenheit, mit Borlands Turbo Pascal 6 richtige Programme zu schreiben! Das Betriebssystem der Wahl war damals DOS 5.5, Windows 3.1 gab es erst als Vorankündigung und von Betriebssystemen mit Jahreszahlen hat noch nicht einmal jemand geträumt.

So existieren immer noch ganz nette DOS-Programme aus meiner "Feder", z.B. eine sehr komfortable grafische Dateimanager-Oberfläche, die gepackte Archive im ZIP-, ARJ- und LHA- Format wie Verzeichnisse darstellt, und mit der man per Drag&Drop (!) Dateien packen und entpacken kann. Außerdem habe ich einen "Programm-Manager" für DOS geschrieben, mit dem sich unter DOS Programme genauso leicht starten lassen, wie unter Windows. Zu erwähnen wäre auch ein CD-Player mit angeschlossener Datenbank und eine Spielesammlung. Diese Programme finden Sie auf meiner Software-Seite.

Delphi 16 Bit
Nachdem Windows 3.1 dann so richtig "angesagt" war, habe ich mich kurzfristig mit Turbo Pascal für Windows beschäftigt. Aber noch vor dem ersten eigenen Windows-Programm habe ich die Hände über dem Kopf zusammen- und mir die Geschichte aus demselbigen geschlagen. Wie gerufen erschien da plötzlich die Rettung in Form von Borlands Delphi. Das war genau das, was ich gesucht hatte und so stürzte ich mich mit Eifer in die Windows 3.x-Programmierung. Unter Delphi 1 habe ich Vorläufer des heutigen Gebührenzählers, der Adressverwaltung aDressman, eine Meisterschafts- und eine Orientierungsfahrt-Auswertung, sowie unter anderem das Spiel Mensch ärgere Dich! entwickelt.

Delphi 32 Bit
Mit dem Erscheinen von Windows 95 und Delphi 2 bzw. Delphi 3 habe ich dann schließlich auch den (bis heute) letzten Schritt zur 32Bit-Programmierung gemacht. Aktuell entwickle ich mit Delphi 5 u. a. meine aktuellen Shareware-Projekte Terminplaner, Kontaketverwaltung, CD-Manager und den Rätsel-Generator. Nebenbei fallen noch diverse Freeware-Programme bei der täglichen Arbeit ab, von denen ich einige ebenfalls zum Download anbiete. Eine Übersicht über alle p.i.c.s.-Programme finder man auf meiner Software-Seite.

Es kam, wie es kommen musste - inzwischen programmiere ich auch hauptberuflich viel. In meiner Funktion als Systembetreuer der digitalen Schnittsysteme in den Studios der Deutschen Welle entwickle ich vor allem einfache Lösungen zur Distribution und Konvertierung von Audio- und Videodateien. Für den Hörfunk gilt es, Audiodateien zwischen den unterschiedlichen Audiosystemen im Funkhaus (dira!, SADiE, Pro Tools) auszutauschen und Audiodateien von anderen Sendern, freien Mitarbeiteren und allen nur erdenklichen anderen Institutionen entgegenzunehmen. Dazu entwickle ich Systeme zur weitgehend transparenten Verteilung und Konvertierung von Audiodateien.

Lazarus
Mit dem Einzug der Video- und Fernsehtechnik im Bonner Funkhaus habe ich meine Aktivitäten ebenfalls auf den Videobereich erweitert. Neben den Audio-Distributions-Tools programmiere ich jetzt auch Video-Distributions-Tools für den Transfer zwischen unterschiedlichen Videosystemen (VPMS, Final Cut, Avid und einige andere). Da diese meistens auf MAC-Betriebssystemen laufen, programmiere ich diese mit Lazarus unter Mac OS-X. Demnächst möchte ich mit Lazarus und dem "Custom Drawn Interface" oder auch mit Java und Eclipse Anwendungen für Android entwickeln.

Falls erforderlich entwickle ich eigene VCL-Komponenten, die ich dann auf meiner Komponentenseite zum Download anbiete. Dort finden sich auch die meistgefragten Freeware-Fremdkomponenten, die ich benutze.

Hilfe zur Programmierung


Informationen zur Programmierung nehme ich aus Büchern, z.B. "Delphi" von Elmar Warken im Verlag Addison Wesley. Diese Bücher sind teilweise nicht einfach zu verstehen, bieten aber sehr fundierte Informationen. Die Bücher aus der Delphi-Reihe von Doberenz/Kowalski im Hanser-Verlag sind eher als schnelle Einstiegshilfe geeignet, bleiben dafür jedoch recht oberflächlich.

Außerdem war ich für lange Zeit fleißiger Besucher der deutschen Delphi-Newsgroups de.comp.lang.delphi.misc, de.comp.lang.delphi.non-tech und de.comp.lang.delphi.datenbanken. Oft gestellte Fragen aus diesen Newsgroups, sowie verschiedene Tips und Tricks habe ich in meiner Delphi Fundgrube zusammengefasst. Dort findet man auch viele Links zu weiteren Seiten mit Delphithemen, Komponenten, FAQs, etc.

Wer sich mit dem Gedanken trägt, in die Software-Programmierung einzusteigen oder wer sich bereits für einen echten Programmierer hält, sollte diese unumstößlichen Wahrheiten über echte Programmierer beherzigen:

Beachten Sie auch die p.i.c.s. Utilities für Programmierer :

Delphi Project CopierFAQ-Viewer
FensterlisteGlyph ViewerIcon-Browser
Installations-Routine 16 Bit
Installations-Routine 32 Bit
SFX-WizardZeichentabelle


Stand: 05.02.2016 zum Seitenanfang zur p.i.c.s.-Startseite eMail an Simon Reinhardt senden Copyright © 2016 Simon Reinhardt